Whitepaper – Systemische Führung und Intuition

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Der Wandel in eine agiler werdende Arbeitswelt, führt zum Umdecken im Sinne der Managementmethoden. Im neu zu definierenden Führungskontext, ist zu überlegen wie eine Führungskraft im neuen Sinne ausgestattet sein muss, um als Führungskraft wahrgenommen zu werden, bzw. als Führungskraft Wirkung zu entfalten.

Das Potential der Führung liegt in der Beziehung zu sich selbst. Der Extrakt liegt in der Fähigkeit der Selbstregulation, Verbindungsorientierung, Umgang mit Unsicherheit sowie analytischen Kompetenz. Diese Art der Selbstreflexion und einem beziehungsorientierten Umgang mit Führung ist möglich – durch Ausprägung des vorhanden humanistischem Wertesystems.

In der Selbstregulation gelingt es der Systemischen Führungskraft ihr eigenes Denken, Erleben und Handeln zu beobachten, zu beschreiben, zu hinterfragen und zu bewerten. Diese Introspektion erfolgt über mehrere Dimensionen wie Identität, Herkunft und Sozialisation, Fähigkeiten und Fertigkeiten, Vitalität und Bedürfnisse, Ziele und Wünsche, Werte und Ethik, Lebensformen sowie Körper und Erscheinung.

In der Verbindungsorientierung stößt die Systemische Führungskraft immer wieder Kommunikation an, versucht viele und diverse Beziehungen zu führen, ermöglicht Kontexte in den Austausch und Vernetzung stattfinden kann und fördert Projektarbeit.

In der bestehenden Unsicherheit durch mögliche Vielzieligkeit, Intransparenz, Vernetztheit, Eigendynamik, Zeitverzögerung und Instabilität des sozialen Organisationssystems, glaubt die Systemische Führungskraft daran, dass ihre Führungsversuche wirksam sind. Es geht der Systemischen Führungskraft dabei weniger um Kontrollierbarkeit und Kontrolle, stattdessen ist ihr klar, dass ihre Macht a) relativ und b) beschränkt ist.

Relativität:

  • Sie versteht sich selbst nicht als Kopf, sondern Teil einer Organisation
  • Sie betrachtet ihre Position im System nicht 2-dimensional/hierarchisch, sondern 3-dimensional/räumlich/heterarchisch
  • Sie vertraut auf organisationale Selbstbestimmung anstatt auf Befehlsgehorsam

Beschränktheit:

  • Sie ist sich der Eigendynamik von Systemen bewusst
  • Sie ist sich im Klaren, dass sie ein System nicht kontrollieren kann! Sie erlaubt und befähigt deshalb, dass Probleme dort gelöst werden, wo diese entstehen.

Dies gelingt ihr durch Achtsamkeit im Umgang mit kontextsensitiven Beobachtungen und Informationen.

In der analytischen Kompetenz zeichnet sich die Systemische Führungskraft darin aus, dass sie im Stande ist, Themen aus verschiedenen Perspektiven zu betrachteb und hieraus zahlreiche Handlungsoptionen zu erschließen.

Intuition steht für spontanes, ganzheitliches Wahrnehmen und Erkennen. Sie bedeutet, im Umgang mit Herausforderungen im guten Kontakt mit sich selbst und dem Umfeld zu sein. Intuition ist eine grundlegende menschliche Funktion die Möglichkeiten erahnt, die für den Verstand noch unsichtbar sind. Der Zugang zur eigenen Intuition erweitert den Blick, kann helfen neue Handlungsspielräume zu eröffnen und weisere Entscheidungen zu treffen, als wenn wir uns ausschließlich vom Verstand oder den Emotionen leiten lassen.

Der Weg zur Intuition – Ein Fortbildungsangebot von Anita Leschke und mir besonders für Menschen, die Interesse daran haben,

  • ihre Selbst- und Menschenkenntnis zu erweitern
  • ihre Handlungsspielräume sinnvoll auszubauen
  • ihren absichtslosen Blickwinkel zu vergrößern
  • ihr Wissen durch neue Impulse zu ergänzen
  • ihre Herzintelligenz auszudehnen

und vor allem eine (selbst-)wertschätzende Achtsamkeit mit sich und dem Gegenüber zu pflegen.

 

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