Erweitertes Risiko Management – durch Resilienz-Management – für eine krisenfeste Unternehmensführung

2022-08 WhitePaper – Risk Resilience Management

Für die Zukunft von Unternehmen wird es zunehmend von Bedeutung sein, neben dem bereits etablierten Risikomanagement auch das Thema Resilienz als langfristiges Management-Thema zu betrachten.

Veränderungsinitiativen, die auf Grund der Covid-19-Pandemie gestartet wurden, können mit der Zeit dabei schnell an Bedeutung verlieren, wenn dieses Pandemieereignis als ein singulärer Effekt gewertet wurde und wird. Die Mehrzahl der benötigten Faktoren für mehr Resilienz benötigen nämlich einen längeren Zeitraum zum Aufbau und zur Etablierung. Eine kontinuierliche und gezielte Stärkung der Resilienz ist daher in Unternehmen und Organisationen von strategischer Bedeutung und sollte im Führungsprozess verankert und strukturiert angegangen werden.

Viele Beispiele während des Covid-Lockdowns und der Homeoffice-Empfehlungen im Jahr 2020 zeigten, das Unternehmen auf der einen Seite eine wegbrechende und auf der anderen Seite eine explodierende Nachfrage, oder sogar einen sprunghaften Wechsel zwischen den beiden Extremen erlebten. Hier wird nun deutlich, wie wichtig der richtige Umgang mit signifikanten, aber selten eintretenden Krisen für die Unternehmensführung ist, da vom üblichen Risikomanagement solche Ereignisse nicht erfasst werden.

Anhand dieser Krise war es erstmals möglich existierende Resilienz-Modelle auf ihre Praxistauglichkeit hin zu überprüfen. Zu den identifizierten Resilienzfaktoren zählen die Mitarbeitende, die Führung, die Supply Chain sowie Produkte & Services. Ergänzt wurden diese Faktoren durch spezifische Aspekte des Change Management. Am Institut für Produktdesign, Entwicklung und Konstruktion (IPEK) in Rappwerswil (Schweiz) ist daraus ein integrativer Ansatz für Führungsprozesse entwickelt worden.

Darüber hinaus verfolge ich den Ansatz, diese Aspekte im obligatorischen Risiko-Management wie es in Projekten und in der Strategieplanung im Unternehmen Anwendung findet, zu implementieren. In diesen Fällen besteht die Herausforderung darin, die Risiken nach den Faktoren z. Bsp. Eintrittswahrscheinlichkeit und Auswirkung in den unterschiedlichen Dimensionen wie z.B. Technik, Ökonomie o.ä. zu bewerten.

Hier haben sich kleine moderierte Workshops mit den Stakeholdern als sehr praktikabel erwiesen. Meine bisherigen Erfahrungen haben gezeigt, dass dadurch eine sehr breite aber auch in die Tiefe gehende Erkennung der potentiellen Risiken bewerten lassen.

minimized risk – maximum success

Andreas Leschke

 

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